Alive again

Alive again

Building a huge testing Terrain for my 3DRPG-Game project for testing the A7-Engine.

This is the way of the Terrain from 2D scratch to 3D multitexture-terrain-shader.

Da soll mal einer nochmal sagen Mathe oder Informatik wäre langweilig oder nicht interessant!

Da soll mal einer nochmal sagen Mathe oder Informatik wäre langweilig oder nicht interessant!

Programming today is a race between software engineers striving to build bigger and better idiot- proof programs, and the Universe trying to produce bigger and better idiots. So far, the Universe is winning.

Windows 8 Consumer Preview

Vor nicht allzulanger Zeit hat Microsoft die Windows 8 Consumer Preview zum download freigegeben.
Den Spass wollte ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen.

Beim Download viel dann schon erstmal auf das Windows 7 incoming Traffic der Domain microsoft.com bevorzugt… Intressante Sache… Stört allerdings auch nur die User die gleichzeitig versuchen Ubuntu 10.11 zu laden oder Musik-Stream hören :/.

Nunja soweit so gut nach einiger Zeit hatte ich dann einen 2,7GByte großen “WindowsESD”-Ordner runtergeladen. Was mir als erstes auffiel war der Ordner “efi” indem sich tatsächlich *.efi Dateien befanden die eigentlich benutzt werden um mit dem Apple eigenen Bootloader EFI zu booten.
Sehr intressante Tatsache das Microsoft Naiv genug ist zu glauben, das tatsächlich irgendwer der einen Mac besitzt versucht Windows 8 auf sein Gerät zu spielen. Aber so Leute soll es geben…

Der WindowsESD Ordner selber besitzt ein Setup welches die direkte Installation von Windows 8 ermöglicht. Mit diesem Setup lässt sich auch ein bootfähiges Image der Installation erstellen welches ich im nachinein verwendet habe um Windows 8 bei auf einer Virtuellen Machine zu installieren.

Die Installation an sich sieht genauso aus wie die von WIndows 7 nur das die Farben ein wenig abgeändert wurden. Gibt dort also erstmal nichts auszusetzen was es nicht sowieso schon gibt.

Am neuen Bootscreen sieht man schon das Microsoft bei Windows 8 sehr viel Wert auf kontextlose Grafiken legt… Hauptsache man kann später den Fisch bei booten als niedlich bezeichnen:


Nach dem Booten muss man sich natürlich erstmal am Computer anmelden.
Auch Windows 8 hat einen “Lockscreen”. Dieser sperrt den Computer allerdings nicht mehr wie früher er ist lediglich dazu da um dem Smartphone-User eine Art Tastensperre zu geben und um den PC-User zu verwirren:

Klick man diesen Screen an Hüpft er nur kurz nach oben. Ich glaube wenn man vorher keine anderen Videos gesehen hat die Windows 8 erklären kann es eine Weile dauern bis man rausfindet das man den Screen mit gedrückter linker Maustaste nach oben aus dem Bild schieben muss.

Dann ist man in der Lage sich anzumelden. Hier hat Microsoft mal wieder nur grafische Änderungen gebracht. An sich finde ich dass die Anmeldung an sich schön geworden ist, jedoch kam mir die Frage nach dem Sinn des Anzeigens meiner Email an dieser Stelle.


Nach dem Login war ich dann erstmal überfordert mit der GUI (Graphical User Interface [=Grafische Benutzeroberfläche])
Das neue Windows “Hauptmenü”.
Erster Gedanke hierzu: “Schlechter Scherz oder?” Hier stellt sich mir erstmal die Frage warum heisst es WINDOWS 8 und besteht nichtmehr aus Fenster sondern komplett aus Kacheln… Angebrachter währe wohl Tiles 8… Doch schnell ist der erste Schreck verdaut denn es gibt ja noch die “App” Desktop. Auch hier wurde wieder der kontextlose Fisch als Hintergrundbild eingebaut eingebaut.

Des weiteren finde ich die grafische Gestaltung ganze nett. Ist aber definitiv nicht mein Geschmack… Viel zu grell.
Was aber nun keine Geschmackssache ist ist der völlig (achtung schon wieder) kontextlos angebrachte Eigenschaften-Button am oberen linken Rand des Fensters.
Nunja soviel zur tollen Desktop-App die übrigens wie vieleicht schon bemerkt nichtmal mehr einen Start-Button besitzt.

Nach dem erkunden des Desktops wollte ich mal sehen ob dieser Vollbild typische Modus in dem alle Apps starten eigentlich nur bei Windows-Apps klappt oder ob auch kompatibilitäts Routinen geschrieben wurde, dass dieses Feature auch von anderen Programmen ohne Programmupdates funktioniert. Als Beispiel wollte ich mal den Mozilla Firefox versuchen. Also öffnete ich leider gottes den Internet Explorer:

Wie ich schnell bemerkte ist der neue Internet Explorer am PC so alltagstauglich wie ein A-380 auf Kurzstrecke. Hierbei auch erwähnt: Auf dem Tablet PC ist er vermutlich sehr viel Intuitiver bediehnbar. Am PC allerdings: Katastrophe!
Versucht mal ohne Anleitung einen Browser zu bediehnen, welcher Standartmäßig auf Vollbild läuft und ihr keine Menüs seht… Auch hier wäre ich ohne Vorkenntnisse durch Videos der Developer Preview absolut aufgeschmissen gewesen.

Bevor man Firefox überhaupt installieren kann muss man natürlich wie seit Vista erstmal der UAC (User Access Control [=Benutzerkontensteuerung]) bestätigen dass man auch wirklich damit einverstanden ist und kein Hacker gerade den PC fehrnsteuert oder sonstiges (dafür soll die UAC übrigens da sein erledigt ihren Job allerdings so gut wie gar nicht; Ich rate immer sofort zur Deaktivierung).


Nach der Installation tauchte Firefox dann erstmal vielversprechend in bei den Apps im Hauptmenü auf

Dies stellte sie jedoch als Flopp heraus, wie man eindeutig sieht Unterstützen Microsoft-Fremde Programme nicht die Windows 8 typische App-Vollbild-Funktion.

Danach startete ich ein paar vorinstallierte Apps um Performance zu testen.
Solitaire kann man ohne seperate Grafikkarte nicht ruckelfrei spielen:


Die Skydrive preview wollte gar nicht erst starten:


Und der Messenger meinte er müsste meine grammatikalischen Fähigkeiten unter Beweis stellen:

Deswegen sind Windows Benutzer auch immer so schlau. Der Computer macht extra Fehler damit der Benutzer während er das Gerät benutzt gleichzeitig einfachsten Satzbau lernt…

Desweiteren viel mir auf, dass das Windows 8 nicht soo wenig Leistung braucht wie angegeben (1GHz; [32BIT] => 1GByte RAM, 16GByte HDD # [64BIT] => 2GByte RAM, 20GByte HDD) Ich stellte Windows 3 meiner 8 Kerne mit max. 80% zur Verfügung und diese waren sobald eine App startete chronisch ausgelastet bis ich ins Hauptmenu zurückkehrte (auch nach dem abgeschlossenen Start der App).


Des weiteren wurde ich enttäuscht, dass es keine Unterstützung mehr für einen 2ten Bildschirm gibt:


Dann entdeckte ich da noch was, was meine Aufmerksamkeit auf sich Zog…. Die PowerShell….
Aber auch hier bestätigt sich, was sich Windows zum Motto zu machen scheint: “Never think positive”


Wie sich herausstellte ist die PowerShell ein hässlicher verbuggter Abklatsch des alten Windows Command Prompt, mit Batch debugger. Abstriche in Funktionalität dürfen natürlich auch hier nicht fehlen: Die PowerShell kann nichtmal das microsofteigene Server-Client Remote Protokoll Telnet:


Zum Abschluss schaute ich mir dann noch die Remotedesktopapp an:

(Achtung es folgt Inhalt der vieleicht so wirken könnte als hätte ich mich sehr dumm angestellt aber keine Angst sowas nennt man Ironie)
Sieht ja erstmal sehr funktioniell aus. Tut man allerdings genau das was Windows einem sagt funktionierts mal wieder nicht:

Ob das jetzt an Chuck Norris oder WIndows liegt sei mal dahin gestellt.
(Ironischer Inhalt Ende)

FAZIT Abschließend muss ich mal sagen: Windows “Tiles” 8 sieht ja vieleicht schön auf einem Tablet oder Smartphone aus, aber sowas einem PC-Nutzer zuzumuten ist eine Frechheit die ich versucht habe hier etwas überdeutlich darzustellen.


Kleines Schlusswort:
Persöhnlich habe ich nichts gegen den kontextlosen Fisch. Nur finde ich die Tatsache das das Microsoft-Maskottchen ein Fisch werden könnte etwas ironisch… Wir wissen alle Pinguine fressen gerne Fische.

Somit einen schönen Gruß an alle Linux-Liebhaber und Mac-Freaks.
Und heute mal einen mitleids-Gruß an alle Windows Sympathisanten (die müssen bald mit Windows “Tiles” 8 leben),
Robin

Das Projekt “rescueBot”

So da jetzt doch so viele gefragt haben ob ich das Jugendforscht-Projekt von Stefan und mir mal in einem Bog vortstellen könnte tu ich das jetzt mal.

Die Grundidee war: “Lass mal nen Roboter bauen” das ganze kam einfach aus Intresse, dass auch gefördert wurde durch die Robotik AG auf meiner alten Schule: Das Nikolaus von Kues Gymnasium. (Im moment besuche ich das Technische Gymnasium Wittlich).

Nunja nachdem die Idee des Robotersbau einmal da war brauchte man auch ein Idee was für ein Rooter gebaut werdfen sollte. Anfangs bauten wir mit dem NXT-System einen Transportrobotermodell für größere Lagerhallen etc.

Als wir dann beide die Schule wechselten kamen wir auf die Idee auch beeiflusst durch Naturkatastrophen wie die damals aktuellen in Japan, Chile die Idee des Roboterbaus etwas auszubauen und gleichzeitig in diesen Krisengebieten zu helfen. Die Idee war also ein Roboter zu entwerfen der EInsatzkräfte in Krisengebieten hilft. Im Endeffekt entschieden wir uns dafür bei der Transportroboteridee zu bleiben und einen Rooter zu bauen der komplett alleine ohne eine steuernde Intelligenz von Position zu Position möglichst vielseitige Lasten zu transportieren.

Fertig sah das ganze dann wie folgt aus:


Wie ist das ganze jetzt gebaut?
Über den ganzen Bauprozess jetzt zu berichten würde an dieser Stelle den Ramen sprengen und außerdem habe ich momentan das Dokumentationsmaterial nicht da. Wer Details wissen will kann aber sehr gerne Fragen.
Schnellbeschrieben kann man sagen das komplette Modell ist komplett selber geplant. Technische Zeichungen sind auch vorhanden sowieso 3D-Modell Umsetzungen (beides wurde von Stefan durchgeführt). Auch wurde das Projekt komplett alleine gefertigt. Geholfen wurde uns dabei von unserer Schule die uns Anleitung und Werkstatt zum Metallbau zur Verfügung stellte.

An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an unseren Sponsor Hahn Automation, der erst die finanziellen Mittel lieferte, um das Projekt umsetzen zu können.
Worüber ich an dieser allerdings berichten kann ist der Bereich an dem ich Hauptsächlich gearbeitet habe.
Die Programmierung: Steuereinheit des Roboters ist ein Arduino Uno. Auf ihm sitzen Bluetooth und Motor Erweiterungen.
Der Roboter wird über BT von Computer fehrgesteuert. Das Protokoll, welches als Basis die ganz Normale Serielle RFCOMM-Datenübertragung, welches mit der Steuereinheit im Roboter kommuniziert ist selber geschrieben. Hauptbestandteil dabei war die Vereinheitlichung von Kommandos welches möglichste Variationsarten enthalten mussten und gleichzeitig dem Roboter möglichst genau mitteilen sollten was er zu tun hatte. Ich entschied mich für folgende Variante:
{interface.command-parameter+}
Dabei erkennt der Roboter durch die “{” den Anfang eines Befehls. Der “.” Trennt Interface (zB.: MOTORS oder LIGHT) vom eignetlichen Befehl. Der Befehl (zB.: FORWARD oder ON) wird vom Parameter (zB.: START) durch ein “-” getrennt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die einzelnen Zeichen keine “Seperatoren” sind sondern “Abschlussindikatoren” heisst wenn keine Parameter übergeben wird muss das Ende des Commands durch das “-” gekennzeichnet werden. Diese Aufgabe übernimmt das + für die Parameter und die “}” für den kompletten Befehl.

Sourcecode von Blueoothsteueerclient (C#.NET - Nicht kompatibel mit Mono, da 32feet.NET Lib [leider]) und Sourcecode vom Steuerprogramm des Arduinos (Arduino C) gebe ich auf Anfrage gerne raus. Wenn gewünscht kann ich beide Programme auch nochmal detaillierter vorstellen.

Das wars dann erstmal zum Projekt von mir. Hier noch ein paar Fotos vom Bau des Modells die ich ausgraben konnte um ein paar Eindrücke auszulösen (größtenteils nur Arduino programmierung):











Gruß,
Robin

Zusammenfassung des Tages: 8 Uhr aufstehen; 3 1/2 Stunden Autobahn; Mikrocontroller gekauft; 3 1/2 Stunden Autobahn; Nach Mühlheim Jugendforscht gebastelt; Jetzt nach Hause brauch ne runde Schlaf…

Resultat: Jugenforscht Projekt funktioniert wieder.

Ihr dürftet euch spätestens am Sonntag über einen spannenden Artikel freuen dürfen ;)

Gruß,
Robin

l00s3s fragte: Can I ask myself a question?

Yes but it’s a bit paradox.